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Rudolf Greifeld
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Rudolf Greifeld (* 6. November 1911cite-ref-1[1] in Oschatz; † 21. April 1984cite-ref-ga-ner-5-2-0[2]cite-ref-3[3]) war ein deutscher Jurist und von 1956 bis 1974 GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Kernforschungszentrums Karlsruhe. Im Dezember 2015 distanzierte sich der Senat des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie von der Verleihung des Titels eines Ehrensenators an Greifeld im Jahre 1969, da dieser als Kriegsverwaltungsrat in Paris im deutsch besetzten Frankreich die antisemitische NS-Verbrechenspolitik unterstĂŒtzt hatte.

Contents

‱ Leben
‱ Schriften
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Leben

Werdegang zum Juristen und Parteimitglied

Rudolf Greifeld wurde als Sohn eines Regierungsamtmannes in Oschatz geboren. Noch vor der Einschulung zog die vierköpfige Familie nach Löbau um, weil der Vater dort eine Stelle als Zollinspektor antreten konnte. In Löbau besuchte Greifeld zunĂ€chst die Volksschule, dann die Deutsche Oberschule, wo er 1931 das Abitur machte. Vom Wintersemester 1931/32 bis zum Sommersemester 1935 studierte er Rechtswissenschaft und phasenweise ergĂ€nzend Volkswirtschaftslehre an den UniversitĂ€ten MĂŒnchen, Kiel und Leipzig.cite-ref-4[4]

WĂ€hrend seines Studiums engagierte sich Greifeld im stark antisemitisch geprĂ€gten Verein Deutscher Studenten und trat 1933 in die SA ein. 1935 legte er das Erste Juristische Staatsexamen ab, 1938 das Zweite. WĂ€hrend seines Referendariats beantragte er am 2. Juli 1937 die Aufnahme in die NSDAP und wurde rĂŒckwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.532.843).cite-ref-5[5] Er promovierte 1938 mit einer Arbeit Die Unterbeteiligung an der offenen Handelsgesellschaft und der Kommanditgesellschaft, welche die Note „rite“ erhielt, an der UniversitĂ€t Leipzig zum Dr. jur. Anschließend war er als Rechtsassessor tĂ€tig, zunĂ€chst in Annaberg, dann ab MĂ€rz 1939 in Pirna. Ihm oblagen dort neben der Bearbeitung allgemeiner Rechtssachen unter anderem auch Vierjahresplan-Angelegenheiten.cite-ref-6[6]

Kriegsverwaltungsrat im Zweiten Weltkrieg

Greifeld, der bereits von Mai bis Juli 1939 zur Wehrmacht eingezogen worden war, wurde im September 1939 erneut zur Wehrmacht beordert, kehrte zunĂ€chst im Dezember auf eine zivile Stelle als Assessor in Dresden zurĂŒck, ehe er im Juni 1940 Kriegsverwaltungsrat im zivilen Stab des MilitĂ€rbefehlshabers in Paris wurde. Ob Greifeld sich freiwillig gemeldet hat, den deutschen Besatzern dort als Jurist und Beamter zu dienen, ist offen. Auf jeden Fall war eine solche Stelle in Paris begehrt und konnte als Sprungbrett fĂŒr eine weitere Karriere angesehen werden.cite-ref-7[7]

In seiner Dienststelle in Paris fungierte Greifeld als Verbindungsmann zur Pariser Stadtverwaltung. Auf französischer Seite war Edouard Bonnefoy sein Ansprechpartner und WeisungsempfĂ€nger. Bonnefoy war zum Zeitpunkt des Einmarsches der Wehrmacht in Paris Kabinettchef der dortigen PrĂ€fektur. Er versuchte immer wieder bei Greifeld die Verzögerung antijĂŒdischer Maßnahmen und ZurĂŒckstellung der Requirierungen von Hotels, Wohnungen, Hallen und Schulen zu erreichen, in der Regel jedoch vergeblich. In den TagebĂŒchern Bonnefoys, der spĂ€ter im KZ als WiderstandskĂ€mpfer zu Tode kam, sind etliche antisemitische SchmĂ€hungen und NS-ideologische Äußerungen Greifelds notiert.cite-ref-8[8] Hingegen prĂ€sentiert ein Foto vor dem Eiffelturm vom 28. Juni 1940, das nach Medienberichten Greifeld zusammen mit Adolf Hitler, Arno Breker und Albert Speer zeigen soll,cite-ref-soldt-9-0[9] tatsĂ€chlich nicht Greifeld neben Hitler, sondern den SS-ObergruppenfĂŒhrer Karl Wolff.cite-ref-10[10]

Als zutreffend verifiziert werden konnte dagegen der schon von Serge Klarsfeld 1977 in einer Dokumentensammlung veröffentlichte, von Greifeld verfasste und unterschriebene und an das Polizeireferat gerichtete Vermerk vom 3. Januar 1941. Dieses Schreiben Greifelds trĂ€gt zusĂ€tzlich die Kenntnisnahme-Paraphen der Vertreter des Polizeireferats Georg Kiessel und Walter Labs.cite-ref-11[11] Darin fĂŒhrt Greifeld aus und regt an:

„In letzter Zeit machen sich die Juden in Paris wieder sehr breit. So waren z. B. in der Silversternacht in dem Cabaret ‚Le bƓuf sur le toit‘ im GebĂ€ude des Hotels ‚George V‘ – von den Wehrmachtsangehörigen abgesehen – sehr viele Juden. [
] Ich rege deshalb an, daß die Bewilligung auf verlĂ€ngerte Polizeistunde in den von Wehrmachtsangehörigen hĂ€ufig besuchten Lokalen ĂŒberprĂŒft und die VerlĂ€ngerung der Polizeistunde von der Verpflichtung abhĂ€ngig gemacht wird, daß der EigentĂŒmer ein Schild an der TĂŒr anbringt, wonach Juden der Zutritt verboten ist.“cite-ref-12[12]

Mit dieser „Anregung“ forderte Greifeld eine weitere VerschĂ€rfung der Maßnahmen gegen die Juden, so dass sich der Historiker Bernd-A. Rusinek Klarsfelds EinschĂ€tzung anschließt, sie sei eine Art „geistige Vorbereitung“ der spĂ€teren VerschĂ€rfung antijĂŒdischer Maßnahmen bis zum Beginn der Deportationen, an deren organisatorischer Vorbereitung dann Greifeld keinen Anteil mehr hatte.cite-ref-13[13]

Zusammen mit dem Ehepaar Serge und Beate Klarsfeld hatte vor allem der französische Physiker LĂ©on Gruenbaum (1934–2004) Informationen zur Rolle Greifelds als Kriegsverwaltungsrat im besetzten Paris publik gemacht und wurde dafĂŒr posthum mit dem Whistleblower-Preis 2015 ausgezeichnet.cite-ref-14[14]

Greifeld blieb bis zum 30. September 1941 Kriegsverwaltungsrat in Paris, lebte dann ein Vierteljahr in Stuttgart als Beamter auf Probe, und zwar beim dortigen Deutschen Auslandsinstitut (DAI), das im Krieg die Volkstumspolitik des NS-Staates tatkrĂ€ftig unterstĂŒtzte.cite-ref-15[15] Ab dem FrĂŒhjahr 1942 bis zu seiner Gefangennahme im Mai 1945 wurde er als Leutnant vorwiegend an der Ostfront eingesetzt. Von Kriegsende bis Dezember 1945 befand er sich in amerikanischer Kriegsgefangenschaft.cite-ref-16[16]

Karriere in der Bundesrepublik Deutschland

Nach dreimonatiger Arbeitslosigkeit wurde er im April 1946 Justitiar der WĂŒrttembergischen Girozentrale und des WĂŒrttembergischen Sparkassen und Giroverbandes Stuttgart.cite-ref-17[17] UrsprĂŒnglich hatte Greifeld geplant, sich als Rechtsanwalt niederzulassen. Doch dazu hĂ€tte es in seinem Entnazifizierungsverfahren der Einstufung als „entlastet“ bedurft. Die Spruchkammer 37 Stuttgart stufte ihn jedoch 1946 als „MitlĂ€ufer“ ein und ordnete die Zahlung von 180 Reichsmark „SĂŒhnebetrag“ an. Greifelds Revisionsversuch 1948 scheiterte, auch wenn sein ehemaliger Pariser Kollege als Kriegsverwaltungsrat Walter Labs ihm einen sog. Persilschein ausstellte, in dem zu lesen war, Greifeld habe quasi Widerstand geleistet, indem er unter anderem durch die Blockade eigentlich vorgesehener Requisitionen „in der Praxis die Maßnahmen der Besatzungsbehörde milder“ gestaltet und so zum Beispiel bewirkt hĂ€tte „Hunderten von französischen Familien ihre Wohnungen zu erhalten“. Die Spruchkammer lehnte die Wiederaufnahme des Verfahrens und Einstufung als Entlasteter als unbegrĂŒndet ab.cite-ref-18[18]

Im April 1948 wurde Greifeld Angestellter im damalig noch wĂŒrttembergischen Wirtschaftsministerium.cite-ref-19[19] SpĂ€ter avancierte er zum Oberregierungsrat im Wirtschaftsministerium von Baden-WĂŒrttemberg und war dort fĂŒr Energiewirtschaft zustĂ€ndig. In dieser Funktion war er ab 1953 an den Verhandlungen ĂŒber eine geplante „Reaktorstation und des daraus entstehenden Kernforschungszentrums“ beteiligt.cite-ref-20[20] 1956 wurde er – neben dem Chemiker und vor 1945 als Manager der I.G. Farben hervorgetretenen Gerhard Ritter als nun von der Industrie (Hoechst AG) ausgewĂ€hltem Vertreter, der fĂŒr den technischen Bereich zustĂ€ndig war und Otto Haxel vom Physikalischen Institut der UniversitĂ€t Heidelberg als ehrenamtlichem Interessensvertreter der Wissenschaft – zu einem der drei GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kernreaktor-Bau und Betriebsgesellschaft (KBB), aus der 1963 das Kernforschungszentrum (KfK) hervorging, bestimmt. In den „Denkbildern der öffentlichen Hand“, so GĂŒnther Oetzel in seiner Dissertation zur Entstehung und Entwicklung des Kernforschungszentrums Karlsruhe, galt er als „Boß“ der drei GeschĂ€ftsfĂŒhrer, da er in Verwaltungsangelegenheiten das Sagen hatte.cite-ref-21[21]

Den Zweck der Einrichtung beschrieb Greifeld nach seinem Amtsantritt als „Erforschung aller mit dem Betrieb von Reaktoren zusammenhĂ€ngenden Probleme“, die letztlich der Gewinnung „eigener Patente“ dienen solle und ergĂ€nzte:

„Der Karlsruher Reaktor soll darĂŒber hinaus dazu beitragen, neue Absatzmöglichkeiten fĂŒr die deutsche Industrie, z. B. durch von Moderatoren, Hilfsstoffen aller Art und schließlich ganzer Kraftwerke zu finden. Die Nutzung der Ergebnisse soll der Industrie ĂŒberlassen bleiben. Interessierte Firmen werden gegen Entgelt Lizenzen fĂŒr die Verwertung der Forschungsergebnisse erhalten.“cite-ref-22[22]

WĂ€hrend seiner Amtszeit setzte sich Greifeld wiederholt fĂŒr eine Zusammenarbeit von Kernforschungszentrum und UniversitĂ€t Karlsruhe ein.cite-ref-ga-ner-5-2-1[2] 1969 wurde er zum Ehrensenator des Forschungszentrums ernannt. 1975 musste er als Aufsichtsratsmitglied des französischen Instituts Laue-Langevin zurĂŒcktreten, nachdem seine frĂŒhere TĂ€tigkeit als Kriegsverwaltungsrat in Paris und „antisemitische Äußerungen“ bekannt geworden waren; 350 französische Wissenschaftler hatten seine Abberufung gefordert.cite-ref-soldt-9-1[9]cite-ref-23[23]

Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer am Kernforschungszentrum Karlsruhe war Greifeld schon 1974 „in den Ruhestand“ getreten, nachdem er zwar einerseits durch entsprechende administrative Kompetenz, entschlossenes Handeln und beste Kontakte zu den Landesbehörden die Einrichtung vorangebracht habe, so Wolfgang D. MĂŒller in seiner Geschichte der Kernenergie in der Bundesrepublik Deutschland, andererseits aber „mancherlei Reibungen, die das fĂŒr hervorragende Forschungsergebnisse so wichtige Forschungsklima belasteten“, insbesondere „im VerhĂ€ltnis zu den Wissenschaftlern“ festzustellen waren.cite-ref-24[24] Zuvor hatte Greifeld noch ein „Kooperationsabkommen mit der pakistanischen Atomenergiebehörde unterzeichnet“.cite-ref-soldt-9-2[9] Bei seinem Eintritt in den Ruhestand wurde ihm am 24. Juni 1974 das Große Bundesverdienstkreuz verliehen.cite-ref-25[25]cite-ref-26[26]

Gutachten Rusineks und PrĂŒfung durch die Ethikkommission

Im Januar 2013 gab das Karlsruher Institut fĂŒr Technologie (KIT) bekannt, dass die EhrensenatorwĂŒrde Greifelds derzeit ruhe, die KIT-Ethikkommission mit der PrĂŒfung beauftragt sei und ein Historiker als SachverstĂ€ndiger bei der PrĂŒfung der VorwĂŒrfe und im Hinblick auf eine eventuell vom Senat zu beschließende Aberkennung herangezogen werden solle.cite-ref-27[27] In einem Bericht der Badischen Neuesten Nachrichten vom Juni 2013 kĂŒndigte die Zeitung an, dass der an der UniversitĂ€t DĂŒsseldorf lehrende Historiker und Archivleiter des Forschungszentrums JĂŒlich, Bernd-A. Rusinek, die Frage der „NS-Vergangenheit“ beim Personal des Forschungszentrums wissenschaftlich aufarbeiten und bis Oktober 2014 ein entsprechendes Gutachten vorlegen wird.cite-ref-ga-ner-5-2-2[2]cite-ref-28[28]

Im Dezember 2013 sagte Rusinek der gleichen Zeitung, die bisherigen Ergebnisse seiner Forschungen schlössen aus, dass Greifeld „zum fĂŒhrenden Personal des Besatzungsregimes in Paris“ gezĂ€hlt habe. Sein Dienstgrad als Kriegsverwaltungsrat sei zu niedrig gewesen, um Greifeld als maßgeblich fĂŒr die Vorbereitung des Hitler-Besuches in Paris 1940 ansehen zu können. Zwar verbiete es die Tatsache, dass antisemitischen Äußerungen Greifelds aus seiner Zeit in Paris bekannt seien, diesen als „harmlos“ zu charakterisieren. Doch sei auf dem Foto, das ihn angeblich mit Hitler vor dem Eiffelturm in Paris zeige, tatsĂ€chlich nicht Greifeld, sondern eine andere Person abgebildet.cite-ref-29[29] In seinem Gutachten stellt Rusinek insbesondere durch Verweis auf eine fachliche Stellungnahme des Historikers Julien Reitzenstein dar, dass es sich bei dieser anderen Person um den SS-ObergruppenfĂŒhrer Karl Wolff handelt.cite-ref-30[30]

In seinem seit Herbst 2015 der Ethikkommission des KIT vorliegende Gutachten, kommt Rusinek, so der Forscher in einem GesprĂ€ch mit der Tageszeitung Badische Neueste Nachrichten, zu dem Schluss, dass „Greifeld 1941 ein Nationalsozialist war, der voll auf der Linie der NS-Ideologie lag – aber kein FunktionĂ€r des beginnenden Holocaust“.cite-ref-31[31] Seine Empörung, dass Juden sich in Pariser Lokalen „breitmachten“ und Aufforderung als Kriegsverwaltungsrat der deutschen Besatzungsmacht, dies polizeilich zu unterbinden,cite-ref-32[32] sei eindeutig antisemitisch. In seinem seit Mai 2019 in erweiterter Form auch als Buchpublikation vorliegenden Gutachten, resĂŒmiert Rusinek, dass Greifeld „von Juni 1940 bis September 1941 Teil des antijĂŒdischen Verfolgungsapparates in der militĂ€risch besetzten Zone Frankreichs (war)“.cite-ref-33[33] Auf der Basis des Gutachtens empfahl die Ethikkommission dem Senat des KIT sich von dessen EhrensenatorwĂŒrde zu distanzieren.cite-ref-34[34]

Distanzierung von Greifeld durch den Senat des KIT

In einer Stellungnahme vom 14. Dezember 2015 folgte der Senat des KIT der Empfehlung der Ethikkommission. Darin „distanziert sich“ die UniversitĂ€t ausdrĂŒcklich von der Verleihung der EhrensenatorwĂŒrde an Greifeld im Jahre 1969. Auf der Basis der Erkenntnisse des Gutachtens von Rusinek zur Involvierung Greifelds in NS-Verbrechen und dessen antisemitischer Grundhaltung sei nach heutigem Kenntnisstand eine entsprechende Ehrung ethisch nicht vertretbar. Eine Aberkennung des Titels sei allerdings nicht mehr möglich, da eine juristische PrĂŒfung ergeben habe, dass dieser Ehrentitel mit dem Tod Greifelds sowieso erloschen sei. Über Greifeld hinaus habe das Gutachten Hinweise auf FunktionĂ€re der TH Karlsruhe gebracht, die möglicherweise noch gravierender in die NS-Verbrechensgeschichte eingebunden waren als Greifeld, so der Miterfinder des chemischen Kampfstoffs Sarin und IG-Farben-Manager, Gerhard Ritter oder der frĂŒhere SondergeschĂ€ftsfĂŒhrer Josef Brandl, der in Ostgalizien in die Vernichtungspolitik gegen die jĂŒdische Bevölkerung verstrickt gewesen war. Der Senat kĂŒndigte an, AuftrĂ€ge zu Untersuchung, „weitere Biographien möglicherweise belasteter Personen“ zu vergeben.cite-ref-35[35]cite-ref-36[36]

Schriften

‱ Die Unterbeteiligung an der offenen Handelsgesellschaft und der Kommanditgesellschaft. Dittert, Dresden 1938 (= UniversitĂ€t Leipzig, Juristische Dissertation, 1938)
‱ Die Gesetze Nr. 52 und Nr. 53 der Amerikanischen MilitĂ€rregierung mit ErlĂ€uterungen. „Sperre und Beaufsichtigung von Vermögen“ u. „Devisenbewirtschaftung“. Hrsg. vom WĂŒrttembergischen Sparkassen- u. Giroverband in Stuttgart. Mit ErlĂ€uterungen von Rudolf Greifeld. Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 1947

Literatur

‱ Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 17. Ausgabe von Degeners Wer ist’s? SocietĂ€ts-Verlag Frankfurt a. M. 1973, S. 331
‱ Serge Klarsfeld (Hrsg.): Deutsche Dokumente 1941–1944. Die Endlösung der Judenfrage in Frankreich. Paris 1977
‱ Wolfgang D. MĂŒller: Geschichte der Kernenergie in der Bundesrepublik Deutschland. AnfĂ€nge und Weichenstellungen. SchĂ€ffer Verlag fĂŒr Wirtschaft und Steuern, Stuttgart 1990, ISBN 3-8202-0564-0
‱ GĂŒnther Oetzel: Forschungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Entstehung und Entwicklung einer Institution der Großforschung am Modell des Kernforschungszentrums Karlsruhe (KfK) 1956–1963 (zugl. Dissertation, UniversitĂ€t Karlsruhe, 1995). Peter Lang, Frankfurt a. M. 1996, ISBN 3-631-30412-9
‱ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, Karlsruhe – Wissenschaftsmanagement und NS-Vergangenheit (= Veröffentlichungen aus dem Archiv des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie; 5). KIT Scientific Publishing, Karlsruhe 2019, ISBN 978-3-7315-0844-1.
‱ Bernd-A. Rusinek: Dr. Rudolf Greifeld: Voll auf Linie der NS-Ideologie, aber kein FunktionĂ€r des Holocaust. In: Wolfgang Proske (Hrsg.): TĂ€ter Helfer Trittbrettfahrer. Band 8: NS-Belastete aus dem Norden des heutigen Baden-WĂŒrttemberg. Gerstetten : Kugelberg, 2018, ISBN 978-3-945893-09-8, S. 180–199

Weblinks

‱ Literatur von Rudolf Greifeld im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ EhrensenatorwĂŒrde ruht: NS-VorwĂŒrfe gegen Dr. Rudolf Greifeld , Website des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie, 10. Januar 2013, letzte Aktualisierung am 14. Dezember 2015
‱ PresseerklĂ€rung des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie: KIT-Senat distanziert Sich von der Ehrung Rudolf Greifelds, Presseinformation 155/2015 vom 14. Dezember 2015

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 17. Ausgabe von Degeners Wer ist’s? SocietĂ€ts-Verlag Frankfurt a. M. 1973, S. 331; Geburtsort nach Serge Klarsfeld (Hrsg.): Deutsche Dokumente 1941–1944. Die Endlösung der Judenfrage in Frankreich. Paris 1977, S. 234.
cite-note-ga-ner-5-22. ↑ Klaus Gaßner: NS-Netzwerken auf der FĂ€hrte. Das KIT lĂ€sst seine Geschichte aufarbeiten. In: Badische Neueste Nachrichten, 22. Juni 2013, S. 5.
cite-note-33. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, Karlsruhe – Wissenschaftsmanagement und NS-Vergangenheit (= Veröffentlichungen aus dem Archiv des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie; 5). KIT Scientific Publishing, Karlsruhe 2019, S. 13
cite-note-44. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 34–35.
cite-note-55. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11820918
cite-note-66. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, 35–37 u. S. 46–48 (zur SA- und NSDAP-Mitgliedschaft).
cite-note-77. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 56–58.
cite-note-88. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 89–92.
cite-note-soldt-99. ↑ RĂŒdiger Soldt: Geschichte eines Ehrensenators. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Dezember 2012 (online)
cite-note-1010. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 64–68.
cite-note-1111. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 97–101.
cite-note-1212. ↑ Serge Klarsfeld (Hrsg.): Deutsche Dokumente 1941–1944. Die Endlösung der Judenfrage in Frankreich. Paris 1977, S. 13
cite-note-1313. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 98 u. S. 232.
cite-note-1414. ↑ SWR Landesschau aktuell Baden-WĂŒrttemberg: Verleihung Whistleblower-Preis in Karlsruhe@1@2Vorlage:Toter Link/www.swr.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2024. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., 16. Oktober 2015; Posthum bekommt LĂ©on Gruenbaum den Whistleblower-Preis 2015. In: SĂŒdwest Presse, 15. Oktober 2015
cite-note-1515. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 110 u. S. 118.
cite-note-1616. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 119–120.
cite-note-1717. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 127–128.
cite-note-1818. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 133–139, Zitat Labs S. 136.
cite-note-1919. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 127–128.
cite-note-2020. ↑ Wolfgang D. MĂŒller: Geschichte der Kernenergie in der Bundesrepublik Deutschland. AnfĂ€nge und Weichenstellungen. SchĂ€ffer Verlag fĂŒr Wirtschaft und Steuern, Stuttgart 1990, S. 109f.
cite-note-2121. ↑ GĂŒnther Oetzel: Forschungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Entstehung und Entwicklung einer Institution der Großforschung am Modell des Kernforschungszentrums Karlsruhe (KfK) 1956–1963. Peter Lang, Frankfurt a. M. 1996, S. 69.
cite-note-2222. ↑ Wolfgang D. MĂŒller: Geschichte der Kernenergie in der Bundesrepublik Deutschland. AnfĂ€nge und Weichenstellungen. SchĂ€ffer Verlag fĂŒr Wirtschaft und Steuern, Stuttgart 1990, S. 212f.
cite-note-2323. ↑ Ärgernis am ILL Grenoble – 350 französische Wissenschaftler fordern die Abberufung von R. Greifeld. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. November 1975
cite-note-2424. ↑ Wolfgang D. MĂŒller: Geschichte der Kernenergie in der Bundesrepublik Deutschland. AnfĂ€nge und Weichenstellungen. SchĂ€ffer Verlag fĂŒr Wirtschaft und Steuern, Stuttgart 1990, S. 214f.
cite-note-2525. ↑ BundesprĂ€sidialamt
cite-note-2626. ↑ Forum Ludwig Marum e. V., Vorsitzender Harald Denecken BĂŒrgermeister a. D., Karlsruhe
cite-note-2727. ↑ EhrensenatorwĂŒrde ruht: NS-VorwĂŒrfe gegen Dr. Rudolf Greifeld, Website des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie, 10. Januar 2013.
cite-note-2828. ↑ Das Karlsruher Institut fĂŒr Technologie lĂ€sst NS-Vergangenheit frĂŒherer FĂŒhrungskrĂ€fte klĂ€ren. In: Badische Zeitung, 4. November 2015.
cite-note-2929. ↑ Klaus Gaßner: Keine Spuren von Greifeld. Historiker Rustinek legt erste Ergebnisse seiner NS-Untersuchung zum KIT vor. In: Badische Neueste Nachrichten, 18. Dezember 2013, S. 10.
cite-note-3030. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 67–72.
cite-note-3131. ↑ Elvira Weisenburger: „Greifeld war an antisemitischer Politik beteiligt“. Das KIT distanziert sich von seinem toten Ehrensenator / Judenverbot in Pariser Lokalen gefordert. In: Badische Neueste Nachrichten, 15. Dezember 2015, S. 14.
cite-note-3232. ↑ Serge Klarsfeld (Hrsg.): Deutsche Dokumente 1941–1944. Die Endlösung der Judenfrage in Frankreich. Paris 1977, S. 13
cite-note-3333. ↑ Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, S. 232.
cite-note-3434. ↑ EhrensenatorwĂŒrde ruht: NS-VorwĂŒrfe gegen Dr. Rudolf Greifeld , Website des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie, letzte Aktualisierung am 14. Dezember 2015.
cite-note-3535. ↑ Elvira Weisenburger: „Greifeld war an antisemitischer Politik beteiligt“. Das KIT distanziert sich von seinem toten Ehrensenator / Judenverbot in Pariser Lokalen gefordert. In: Badische Neueste Nachrichten, 15. Dezember 2015, S. 14.
cite-note-3636. ↑ PresseerklĂ€rung des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie: KIT-Senat distanziert Sich von der Ehrung Rudolf Greifelds, Presseinformation 155/2015 vom 14. Dezember 2015.